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Wer ist wer
 
13-01-30 16:49
ADeKo-Interview (Jan, 2013): Kim, Hwang-Sik
 writer : admin
 

Kim, Hwang-Sik (Marburg Alumnus, ADeKo-Vorstand, amtierender Premierminister Südkoreas)


Fragen an unsere Mitglieder

1. Wann waren Sie in Deutschland und wohin sind Sie gegangen?
   - Ich war von Juni 1978 bis September 1979 in Schwäbisch-Hall und Marburg.

2.  Was haben Sie in Deutschland studiert bzw. gearbeitet?
  - An der Universität Marburg habe ich über deutsches Zivil- und Zivilprozessrecht sowie Immobilienrecht geforscht, und  am Landesgericht in Marburg eine Fortbildung gemacht.

3. Wie hat es sich ergeben, dass Sie nach Deutschland gegangen sind?
     - Da das koreanische Recht ja auf dem deutschen basiert, wollte ich, um zur Weiterentwicklung des koreanischen Rechts beitragen zu können, das deutsche eingehender erforschen.

4. Welche persönliche Erfahrung oder welches Wissen, das Sie mitgenommen haben, empfinden Sie als besonders wichtig für Korea?
    - Als besonders wichtig erachte ich es, durch ein richtiges Verständnis für und die Erforschung der deutschen Gesetze und des Rechtssystems  das koreanische Recht und seine Gesetze zu formen und weiter zu entwickeln. Persönlich habe ich dies mit Erfolg für die effektive Verbesserung  koreanischer Zivilprozessverfahren sowie  des Immobillienrechts anwenden können.

5. Was denken Sie, können Korea und Deutschland voneinander lernen?
    - Korea kann etwas von deutschen Rationalität, Gesetzestreue und Kreativität lernen sowie Deutschland besonders von der asiatischen Emotionalität, die Korea eigen ist, profitieren.

Fragen an Premierminister Kim, Hwang-sik

1. Welche Erfahrung ist Ihnen während Ihrer Amtszeit als koreanischer Premierminister am meisten in Erinnerung geblieben?
    - (Wenn ich ausschließlich über Erfahrungen in Bezug auf Deutschland spreche,) Bundeskanzlerin Merkel und den ehemaligen Bundeskanzler Schröder zu treffen und über Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse zu diskutieren sowie als Mitglied des  ADeKo-Vorstands durch bestmögliche Zusammenarbeit zur Entwicklung ADeKos beizutragen.

2. Welche Erfahrung, die sie in Deutschland gemacht haben, hat sie am meisten geprägt?
    - Das gut organisierte Sozialsystem. Besonders beeindruckend fand ich die Berücksichtigung  sozial schwächer Gestellter, so dass zum Beispiel auch Blinde als Richter arbeiten und arbeiten können.

3.Sie zeigen besonderes Engagement für unser Alumninetzwerk, aber was genau bedeutet „ADeKo“ eigentlich für Sie?
  - ADeKo bedeutet für mich die Erinnerung an meine Jugendzeit sowie einen Meilenstein in der Verbesserung der freundschaftlichen Beziehungen zweier Länder, Deutschland und Korea. Gleichzeitig ist es damit auch die treibende Kraft für die Weiterentwicklung seiner Mitglieder sowie der koreanischen Gesellschaft.

 
 
 

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